
Kronen Zeitung
SCHWERE ZEIT FÜR IHN
„Es war Horror!“ Arnautovic lässt tief blicken
Marko Arnautovic hat Einblick in eine schwere Phase seines Lebens gewährt. Während seines Engagements in China „bin ich in eine Depression reingekommen“, so der ÖFB-Kicker. Geholfen haben schließlich viele Gespräche und die Hilfe seiner Liebsten.
Seine Zeit in China hatte zunächst gut begonnen, so Arnautovic im ServusTV-Podcast „Servus, WM! We are from Austria“. Doch dann folgte die Corona-Pandemie. „Ich musste zehn Kontrollen machen, fünfmal Blut abnehmen, fünfmal Nase, Mund, diese Kontrollen mit diesen Stäbchen“, schildert der 37-Jährige.
Schließlich musste er zwei Wochen in einem Hotelzimmer verbringen. „Ich hatte kein Fenster. Ich hatte keine Handtücher für zwei Wochen. Das Essen, was du bekommst, das ist gar nichts. Es war Horror“, so Arnautovic, bei dem die schwierige Zeit schließlich Spuren hinterließ. „Ich bin dann in so eine Depression reingekommen. Das, was keiner wusste: Die war schlimm.“
„Ist es das wert?“
Schließlich stellte sich der Stürmer die Frage: „Ist es das wert für das Geld und dass ich mein Leben so wegschmeiße und dass ich nicht mit meiner Familie sein kann?“ Schließlich erhielt er ein Vertragsangebot aus Bologna und zögerte nicht lange.
Durch die Hilfe seiner Familie und nach vielen Gesprächen schaffte es Arnautovic schließlich sich aus der schwierigen Phase zu befreien. „Ich habe nie Tabletten genommen für irgendwelche Depressionen. Ich habe Angst vor Tabletten, vor sowas“, betont der ÖFB-Teamspieler abschließend.
Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizid-Gedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.
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